#feelitonthefirst
Gestern vor sechs Jahren bekam ich meine Diagnose, zum zweiten Mal jährte sich Ines Todestag und ich rausche durch den Tag – bin sehr emotional, sentimental, glücklich und erschöpft. Und müde! Ja, genau so! Und vor allem – ich bin hier!
Meine Diagnose verdanke ich dem Zufall, dass ich am 27.9.2014 unter der Dusche in London diesen Knubbel in der Brust gefühlt habe. Hart wie ein Stein, groß wie eine Kastanie… und dann ging alles ganz schnell. Zum Glück!
Ich möchte mit meiner gebetsmühlenartigen Nachricht zu jedem Ersten des Monats keine Angst machen, sondern auf die Wichtigkeit des regelmäßigen Selbstabtastens hinweisen.
Wieso? Um Veränderungen frühzeitig zu entdecken!
Was taste ich und wie? Nimm drei Finger und Taste in kreisenden Bewegung die Brüste bis zu den Schlüsselbeinen und unter den Achseln ab. Schaue auch auf optische Veränderungen. Und wo Du dabei bist, schau Dir auch mal den Rest Deines Körpers an. Anleitungen gibt es reichlich z.B. bei Brustkrebs Deutschland – die haben sogar wasserfeste Anleitungen für die Dusche 😉.
Und dann? Dann lass es abklären, wenn es nach ein paar Tagen noch da ist und besteh darauf genau untersucht zu werden.
Was heißt das? Den Unterschied zwischen Zyste und Tumor kann man nicht fühlen. Da muss der Arzt oder die Ärztin zumindest mit dem Ultraschall mal schauen!
Wofür? Es muss ja gar nichts Schlimmes sein und es ist doch gut das zu wissen!
Und wenn es nun doch etwas bösartiges ist? Dann hast Du Zeit gewonnen, denn je früher die Diagnose umso besser sind oft die Chancen.
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