Letzten Monat gab es keinen, diesen bin ich zu spät dran…. Ist gerade alles viel und Energie niedrig wie nie. Aber hey, die Sonne scheint und heute kommt er – der monatliche Reminder!
Tastet Euch mal flott ab! Oben rum, unten rum und dazwischen! Was Ihr sucht? Ich schaut nach Veränderungen! Knubbel, Dellen, Hautveränderungen, Flüssigkeit trotting aus der Brustwarze, aber auch unerkläicher Gewichtsverlust, Erschöpfung und veränderter Stuhlgang. Achtet auf Euern körper und wenn Ihr was entdeckt und das ist nach zwei Wochen immer noch da, dann lasst es abklären und meistens ist es eh nix und dann könnt ihr den Sommer begrüssen!
Ich bin spontan für Eva Schumacher-Wulf beim ECR eingesprungen um im Panel von Prof. Eva Fallenberg zum Thema Staging bei Brustkrebs die Patientinnen Perspektive einzubringen.
Das war mein erster Radiologenkongress und ich bin noch ganz bewegt. Die Vorträge meiner Vorredner
Iva Biondić Špoljar
Nuala Healy
Thiemo Van Nijnatten
Anwar R. Padhani
Hemal Grover
zu Staging Entscheidungen, Möglichkeiten, Ganzkörper MRTs und KI, haben mir sehr viel Hoffnung gegeben, dass noch mehr Menschen immer früher und besser diagnostiziert werden. CTs, MRTs, PET CTs, Ganzkörper MRTs – ich würde mir wünschen, dass jeder Mensch individuell betrachtet wird.
Progress kann mit der richtigen Bildgebung frühzeitig erkannt werden und auch für junge Frauen sollte es individuelle Ansätze des Screenings geben. #dichtesbrustdrüsengewebe
Neben all der Technik, sollte der emotionale Aspekt des Stagings nicht vergessen werden. Angst, Hoffnung, Unsicherheit und die Fragen wie “wieso kriegt meine Freundin ein MRT in der Nachsorge und ich nicht?” Eine Freundin von mir wollte sich mit Beginn der Nachsorge ein Ultraschallgerät bei EBay kaufen…. Ich glaube das fasst gut zusammen worum es so wichtig ist jeden Menschen individuell zu betrachten und abzuholen.
Wie sagte Prof. Padhani so treffend: “woran sehen wir, ob es einen Unterschied macht? Weil Menschen sterben!”
Viele Patientinnen habe ich leider nicht gesehen und mich umsomehr gefreut mich mit Caroline Justich und Alissa Muresan auszutauschen.
Früherkennung, abtasten, etc. aber was ist mit den Veränderungen, die man nicht eastern kann? Hier brauchen wir Radiologen und all Ihre Möglichkeiten! Und auch wenn die Mammagraphie viel kann und unverzichtlich ist,,. So sollte hier individuell geschaut werden!
Und deshalb freue ich mich sehr, dass ich am Donnerstag für Eva Schumacher-Wulf beim Europäischen Radiologie Kongress in Wien einspringen kann und meine Perspektive einbringen darf!
Zum ersten Mal durfte ich auf dem #DKK sprechen – was für ein besonderer Moment.
Ich habe darüber gesprochen, wie KI die Informationsrealität von Patient:innen verändert:
zwischen Selbstwirksamkeit, Orientierung und der Gefahr einer neuen Wissenskluft.
Was bedeutet es, wenn manche Patient:innen mit KI bestens vorbereitet ins Gespräch gehen – und andere nicht? Und wie stellen wir sicher, dass Digitalisierung nicht neue Ungleichheiten schafft? Wie gestalten wir Informationsvermittlung digital und menschlich?
Dr. Fabian Kreimendahl hat eindrücklich erläutert, wie datengetriebene Ansätze – insbesondere im Kontext klinischer Studien – helfen können, Studienzentren gezielter zu identifizieren, Rekrutierungszeiten zu verkürzen und Patient:innen schneller Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen.
Prof. Jakob Kather hat verdeutlicht, welches Potenzial KI in der Onkologie bereits heute entfaltet – von datengetriebener Präzisionsmedizin bis hin zu neuen diagnostischen Möglichkeiten.
Ein besonderer Dank gilt Prof. Uwe Martens und Dr. Kirsten Dettmar für die kluge Moderation und den Raum für eine ehrliche, differenzierte Diskussion.
Für mich bleibt die zentrale Frage:
Wie gestalten wir KI so, dass sie Patient:innen stärkt – ohne sie zu überfordern oder zurückzulassen?
Ich hab es am 1. Januar zum ersten Mal nicht geschafft zu posten. Mich hatte es so erwischt!
Darum mit doppelter Wucht! Bitte tastet Euch die Körper ab und schaut auch auf optische Veränderungen. Muss alles nix schlimmes sein, aber flott abgeklärt beruhigt es doch sehr! Und wenn doch mal was sein sollte, ist es immer gut es so früh wie möglich zu wissen und was zu tun!
Schaut bei Know your Lemons um die Sympthome für Brustkrebs zu sehen.
Auch im Vorweihnachtstrubel, zwischen Glühwein und Deko, solltet Ihr Euch bitte die Zeit nehmen. Körper abtasten und anschauen – gibt es Veränderungen?! Dellen, Knubbel, Verfäbungen? “Know your Lemons” veranschaulicht so schön um welche Veränderungen es sich handeln könntet.
Wichtig: hört auf Euer Bauchgefühl!
Ich bin ganz ehrlich – viele schlimme Nachrichten erreichen mich gerade und es macht mich so unendlich traurig. Was kann ich tun? Ändern? Nur hoffen? Zum Beispiel auf die Krebsforschung und eine Bundesregierung, die hoffentlich Hürden beseitigt und einfach handelt und Handeln vereinfacht.
Ich hab mir für den Dezember Achtsamkeit vorgenommen! Mal wieder! Aber hey – stets bemüht!
#feelitonthefirst – heute fällt es mir schwer…. Brüste abtasten und anschauen bewahrt Dich halt auch nicht davor Krebs zu bekommen und den Verlauf der Erkrankung kann auch niemand voraussagen. Auch nicht ob der Krebs wiederkommt, aber es ist nunmal ein einfaches Mittel, das Ihr in der Hand habt, um aktiv etwas machen zu können und um eine Erkrankung möglichst früh zu entdecken.
Passt auf Euch auf! Nicht nur im Brustkrebsmonat Oktober!
Heute vor 8 Jahren bekam ich meine Brustkrebs Diagnose. Ich bin noch hier, die Kinder sind neun und zehn, die Haare gewählt kurz – gerade etwas länger – die Kleidung bunter, der Partner ein Neuer, der Job schon zum zweiten Mal.
Klar hab ich Langzeitfolgen und bin oft genervt und müde. Und heute hab ich gedacht wie es mir vor acht Jahren ging. Und ehrlich? Ich war genauso erschöpft mit einer Baustelle, die ich mit den kleinen Kindern nach einem Wasserschaden managen musste, Diskussionen mit Versicherung und Gutachtern, Kostenvoranschlägen, Handwerkern und in einer Wohnung, die mit Kindern eigentlich unbewohnbar war. Parallel bereitete ich mich auf die Wiedereinstieg im Job vor und gewöhnte das zweite Kind beim Tagesvater ein… ich war erschöpft!
Und jetzt? Bin ich auch oft erschöpft, aber alles in allem, hab ich mein Leben in die Hand genommen und Dinge geändert. Gut so? Ja und bin ich fertig, nein!
Jetzt steht das Thema Endometriumhyperplasie an, ein kleiner Eingriff am Dienstag und hoffentlich war es das. Reicht mir gerade mit solchen Themen.
Heute ist auch der Todestag meiner Freundin Ines. Und so hab ich nach einem warmen Tag alles zu Hause stehen und liegen gelassen, hab mein Handtuch geschnappt, bin einige Bahnen im Freibad geschwommen und hab mich lebendig gefühlt, meinen Körper gespürt, die letzten Sonnenstrahlen und tauche jetzt wieder in den Alltag ein. Frisch, happy und auch ein bisschen müde. Zufrieden müde 😉