#feelitonthefirst – danke für dieses Bild. Ich habe keine Ahnung wo das ist, von wem oder wo es sie zu kaufen gibt. Sie erinnert mich und hoffentlich auch Euch an das monatliche Abtasten! Also, ran an die Brüste, Genitalien, den ganzen Körper, denn nur durch regelmäßiges Abtasten lernt man seinen Körper kennen und bemerkt die Veränderungen. Diese müssen ja nix Schlimmes sein!
Also, Sommer, Sonne, Natur …. Ich genieße es gerade sehr! Und Ruhe brauche ich jetzt auch gerade mal ganz dringend und freue mich auf’s Wochenende!
Ich sitze in meiner Chemopraxis und die Infusion läuft in meinen Arm. Alles ist wie immer. Ein nettes Hallo des Personals – wir kennen uns ja nun auch schon seit 2017 – ein kleiner Smalltalk, die Frage nach meinem Befinden. Ich freue mich wirklich jedes Mal sie zu sehen!
Und doch ist es heute anders. Ich strahle beim Abstöpseln, denn das sollte erstmal mein letzter Besuch sein. Mir war klar, dass es meine letzte Bisphosphonate Infusion ist und dann erfahre ich, dass es keine Kontrolle, kein weiteres Blutbild, kein Arztgespräch mehr geben wird. Es ist mein letzter Besuch in dieser Praxis und der Abschluss. Von allem.
Ich verabschiede mich. Bin emotional, gerührt, euphorisch und hoffe, dass ich diese wundervollen Menschen höchstens mal privat wiedersehe. That’s a milestone, baby! Whooohooo!
#feelitonthefirst – heute mach ich es kurz! Tastet Euch die Brüste ab und auch gerne den Rest des Körpers und genießt das schöne Wetter, wenn Ihr könnt!
Ich erhole mich von meinem 30 jährigen Abitreffen Wochenende und bin gerade einfach nur glücklich!
#feelitonthefirst – mit diesem fröhlichen Gebäck von Theresa Knipschild kommt der monatliche Reminder zum Abtasten! Und wieso nerve ich an jedem 1. damit?!? Klar, weil Krebs nicht nur die anderen bekommen und im Normalfall ja alles in Ordnung ist und sich alles so anfühlt wie immer. Und solltet Ihr doch mal nen Knubbel, eine harte Stelle oder eine Auffälligkeit bemerken, dann lasst es abklären und selbst dann ist es am besten auch nix Schlimmes.
Es geht um Selbstverantwortung und um Zeit und einfach um Glück. Und trotzdem sollte man es nicht einfach dem Zufall überlassen – Schicksal hin oder her….Passt auf Euch auf – ich bin da auch stets sehr bemüht. Tastet die Brüste ab, den Oberkörper, den ganzen Körper und das gilt bitte auch für die Männer!
#feelitonthefirst – es ist gut, dass es das Früherkennungsprogramm „Mammographie Screening“ gibt. Viele Tumore werden gefunden. Allerdings ist es erst ab 50, kommt mit einer Strahlenbelastung einher und ist für Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe nicht von Vorteil, weil man Tumore darin oft nur sehr schlecht erkennen kann. Ein Brustultraschall, der dann empfohlen wird, ist übrigens eine IGeL Leistung…
Ich finde es unglaublich, dass Brust- und Vaginalultraschall IGeL Leistungen sind. Viele junge Frauen können es sich nicht leisten, sehen vielleicht auch nicht die Notwendigkeit, denn wenn es wichtig wäre, müsste man doch sicher nicht extra zahlen und vertrauen, dass alles ok ist.
In Österreich zum Beispiel, ist die Früherkennung schon viel weiter und auch ich hoffe, dass wir zu einer individuellen Früherkennung kommen aus Mammographie und Sonographie – je nachdem zu wem was passt und wann.
Und in der Zwischenzeit, erinnere ich monatlich ans Abtasten.
Und was sucht Ihr? Veränderungen! Durch die Regelmäßigkeit fallen diese nämlich auf und können dann schnell abgeklärt werden und hoffentlich ist dann einfach alles gut.
Und wie taste ich ab? In diesem Fall kann man ruhig mal Dr. Google fragen.
#backtowork – heute bin ich einfach nur glücklich, dass ich gestern meine Kräfte geschont habe und nein gesagt habe zum letzten Tag im Karneval.
Es ist 9:00. Ich sitze in einem Kick-Off Call mit int. Patientenvertreterinnen. Es freut mich, dass ich an so wunderbaren globalen Projekten teilnehmen kann und gerade auch die Kraft dafür habe…. I love it!
Vielleicht ist es der Frühling, die Sonne oder die Mikronährstoffe, die Strukturen oder die Bioresonanztherapie …. Ich fühle mich gerade weniger erschöpft. Ich habe mal ein Auge drauf und werde weiter berichten! #onwardsandupwards
#balance – ich balanciere alles… ständig! Meine Bedürfnisse und die meiner Kinder. Die meiner Freunde, meines Umfelds und anderer treten langsam in den Hintergrund. Bin ich dadurch unaufmerksam? Nein! Ich versuche einfach nur alles in Balance zu bringen und heute fühlt es sich so an als sei ich auf einem guten Weg.
Wir stecken mitten im Karneval und ich in der ständigen Balance. Ich liebe den Strassen und Kneipenkarneval. Ausgehen kann ich mit den Kindern eh nicht, aber es gibt auch tagsüber genügend Veranstaltungen und so haben wir es heute bei einem kleinen Besuch bei den Schul- und Veedelszügen belassen um morgen auch noch den Rosenmontag zu feiern. Und ich bin ok damit!
Und ja, der Preis ist, dass meine Kinder gerade sehr ungesund essen. Doch das ist halt gerade so und bald ist Karneval vorbei und dann koche ich mal wieder. Aber gerade sind die Alternativen – Kochen oder Karnevalszug. Und wir haben uns da einstimmig für zweiteres entschieden.
Und trotz oder gerade wegen der jecken Zeiten bin ich in Gedanken auch viel in den Erdbebengebieten, Neuseeland und natürlich der Ukraine. Ich denke an Mary, die gestern vor einem Jahr gestorben ist, an Eli, Tim Lobinger und viele, denen es gerade echt schlecht geht. ❤️
#mentalhealth – ein neues Abschnitt hat angefangen. Ich komme langsam im Job an, genieße es mit dem Rad in die Südstadt zu radeln und sehr nett im Team aufgenommen zu werden. Täglich balanciere ich ständig zwischen meinen Wünschen und meinen Grenzen – meiner Begeisterung und meiner Erschöpfung und ich bin auf einem guten Weg. Wie sagt Paula so schön – ist es kein definitives Ja, ist es ein Nein!
Wir starten in die Karnevalszeit und der Geisterzug macht den Auftakt. Mein Wochenende ist erschöpft und ein wenig traurig. Und dann hat es eine wunderschöne Wendung genommen. Heute haben wir Theo kennengelernt – einen super süßen Hund – und er wird uns jetzt öfter mal besuchen, bzw. gehen wir mit ihm mal spazieren. Ich wollte immer einen Hund und so ein Leihhund passt super zu unserer Lebenssituation ❤️
Und dann habe ich eine kleine Runde zum Kreativsein eingeladen und es hat mir so gut getan! Das wollen wir jetzt regelmäßig machen.
#weltkrebstag – ich dachte immer, dass Krebs immer nur den anderen passiert. Stimmt nicht! Jeder zweite Mensch in Deutschland erhält im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose! Du kannst Dein Risiko an Krebs zu erkranken verringern, aber das sind nur Statistiken und Du kann halt trotzdem einfach nur Pech haben und Krebs bekommen. Das Bild ist genau 5 Jahre alt… mitten in der Chemo.
Passt auf Euch auf – geht zur Vorsorge und Früherkennung, tastet Eure Körper ab und lasst Veränderungen abklären. Auch so schließt sich die Versorgungslücke.