20. Juni 2019

20 Monate nach meiner Diagnose bekomme ich nun das ok meine letzte Therapie zu starten – Bisphosphonate! Alleine das Wort löst bei mir Gänsehaut aus! Was ist das? Wieso mache ich das?

Bisphosphonate werden klassisch bei Osteoporose angewendet, denn sie wirken dem Knochenabbau entgegen. Deshalb werden sie oft bei Knochenmetastasen eingesetzt. So haben es zum einen Knochenmetastasen schwerer sich einzunisten oder zu wachsen und zum anderen hilft es bei meiner Osteopenie – einer Minderung der Knochendichte – die ich leider als Folge der Chemotherapie habe!

Über einen Zeitraum von drei Jahren bekomme ich eine intravenöse Gabe, denn über diesen Zeitraum soll die Knochendichte sogar etwas zunehmen! Die Nebenwirkungen sind neben Knochenschmerzen angeblich auch Verwirrtheit (geht da noch mehr?) und Halluzinationen (oh mei)… aber den Aufklärungsbogen bekomme ich noch!

Die größten Bedenken sind aber die Zähne, denn es besteht das Risiko einer Kiefernekrose – dem Absterben des Kieferknochens – falls es während der Behandlung Entzündungen im Kiefer gibt.

Ja, das macht mir große Angst, aber Christian – meine Jugendliebe und mittlerweile Zahnarzt – hat mir netter Weise angeboten sich meine Entzündung anzuschauen, nun über Wochen meine Zähne behandelt und wenn er sein ok gibt, dann weiß ich, dass er das mit einem guten Gewissen tut! Danke!

Länger als fünf Jahre sollte man sie nicht geben, aber bei einer Halbwertszeit von vielen Jahren werde ich sie eh mein Leben lang im Körper haben.

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