7. Juli 2019

Ich stehe am Flughafen…. ich liebe die Atmosphäre – das Kommen und Gehen, die Sprachen, Tränen – hier im Ankunftsbereich sind es Freundentränen und ich weine mit. Ich bin aufgeregt, denn Aidan ist schon gelandet. Mein ehemaliger WG Mitbewohner! Wir haben uns über 20 Jahre nicht gesehen… wie wird es sein? Es ist nicht nur das. Aidan hatte direkt nach dem Uniabschluss einen Schlaganfall, der nicht nur lebensbedrohlich war und ihn zwang Sprechen, Laufen und alles neu zu lernen. Es beendete außerdem seine vielversprechende Gallic Football Karriere mit einem Schlag. Er wurde schon während der Unizeit zu Spielen nach New York geflogen und hatte eine steile Karriere vor sich – das alles war mit einem Schlag vorbei…. er hat gelernt zu sprechen und zu laufen und mit seinen Einschränkungen zu leben. Geändert hat er sich gar nicht! Wir teilen in vielen Dingen eine scheissegal Haltung und es ist wunderbar ihn hier zu haben – er ist eine wahre Inspiration!

Kleine Aufregung am Wochenende! Ich sehe, dass meine Bisphosponate, die mir gespritzt wurden, Antikörper sind…. haben sie sich vertan?!? Bin ich deshalb mit einem geschwollenen Auge aufgewacht?!? Mein Onkologe hat eine Notfallnummer für die Fälle, dass man sich übergibt oder Fieber bekommt oder einen andern Notfall hat. Er und seine Kollegin sind außerhalb der Öffnungszeiten auf dieser Nummer abwechselnd erreichbar und so wähle ich zum ersten Mal diese Nummer. Die Onkologin sagt, dass es auch ein Bisphosphonat sei?!?! Ja, Nebenwirkungen und alles sind gleich mit dem einzigen Unterschied, dass Prolia/ Denosumab nur ein halbes Jahr wirkt, aber es bleibt doch ein Antikörper… es beruhigt mich erstmal, aber ich muss unbedingt nochmal mit meinem Onkologen sprechen!

Und sonst so? Leo war Samstag krank, aber wir haben die intensive Zeit zusammen genossen und es geht ihm wieder besser – die Gerüche von Erbrochenem schweben aber leider immer noch um unser Sofa trotz Vanish Multitexilreiniger und Fensterreiniger (Trick von Nina 😉). Was kann man da noch machen?!?

Übrigens habe ich mich am Sonntag nicht nur um den fälligen Haushalt gekümmert, sondern auch um mich, meine Sachen gemacht und war bei der Thaimassage während Markus mit den Kindern bei den Großeltern war! Juhu! Selfcare kommt ja oft zu kurz, aber versuchen wir das mal in den Alltag mitzunehmen.

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