9. September 2019

…..und morgen ist schon wieder #podcastdienstag!

Dieses Thema ist definitiv mein wundester Punkt, meine Achillesferse, denn hier tut es richtig weg.

Als Mutter möchte man seine Kinder beschützen, will stets das beste für sie und dann kommt der Krebs und rüttelt den Alltag durcheinander. Die Kindheit meiner Kinder soll unbeschwert sein, aber nichts an Krebs ist unbeschwert und so zerreißt es einen, das schlechte Gewissen. Ja, das meiste spielt sich wahrscheinlich in meinem Kopf ab, denn das Ausmaß von dem was sie mitgenommen haben aus der Zeit, das wird sich wahrscheinlich noch zeigen.

Ich war stets offen mit meinen Kindern – das Buch der deutschen Krebshilfe „Warum trägt Mama eine Mütze im Sommer“ haben wir hoch und runter gelesen. Meine Freundin Eva hatte es mir kurz nach meiner Diagnose geschenkt, denn Ihre Kinder waren ähnlich klein als sie krank wurde.

Ich habe meinen Kindern bis jetzt nicht gesagt, dass man an Krebs auch sterben kann. Gestern im Zug, schauten wir uns die App „der Zauberbaum“ an und das Thema Tod wurde erwähnt und dass viele Menschen den Krebs überleben. Mir schnürte es erstmal die Kehle zu und da sagte Leo: „so wie Du, Mama, Du hast den Krebs doch auch überlebt!“ Und er strahlte mich an.

Diese App wurde übrigens extra für Kinder an Brustkrebs erkrankter Frauen entwickelt.

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