Am heutigen #podcastdienstag geht es um Sozialrecht – hört sich trocken an, aber Sabine, die in einer Reha Einrichtung arbeitet, schafft es so gut es anschaulich und einfach zu erklären!
Ich finde, dass es eines der Kapitel meiner Krebsgeschichte ist, das mich am meisten Nerven gekostet hat und ich habe viel Lehrgeld bezahlt. Das braucht kein Mensch und ich hoffe, durch diese Folge ein wenig Arbeit erspart bleibt.
Ich liebe solche Traditionen und nachdem unser jährliches Foto letztes Jahr ausfallen musste, haben wir es dieses Jahr geschafft!
Kindergeburtstag sind für mich solche Meilensteine, die mich in Demut (und Ermüdung) ganz klein werden lassen, meine Brust mit Stolz füllen und mein Herz mit unendlich viel Liebe!
Sie sind mir heilig, weil ich so unendlich dankbar bin für diese Kinder und einfach nur, dass ich sie erleben darf ❤️
Am morgigen #podcastdienstag geht es um den allgemeinen Ratschlag „Bewegung, Ernährung, Achsamkeit“ und was das denn in der Praxis bzw. am Beispiel von Stefanie Ebenfeld heißen kann.
Hört rein, wenn wir über individuelle Wege und Interpretationen sprechen.
Kennt Ihr Stefanie? Hier gibt es mehr Infos zu ihr!
Wir danken Lenire für die freundlich Unterstützung dieser Podcastfolge.
#kindergeburtstag – viele stöhnen, dass es Arbeit ist und ich habe eigentlich gerade auch keine Zeit Einladungen zu basteln, aber ich genieße es!
Ich bin glücklich, dass ich überhaupt Kinder bekommen habe, denn an meinem 40. Geburtstag habe ich mich langsam davon verabschiedet. Ich habe das Glück schon den 5. Geburtstag meines kleinen Mädchens feiern zu dürfen. Nachdem es letztes Jahr ausfiel, darf die coronakonform drei Kinder aus ihrer Gruppe einladen und ja, ich backe die Meerjungfrauentorte, wir haben eine Meerjungfraupiñata und ich gehe all in! Ich liebe es und ich bin unheimlich dankbar!
Ich bin kein Freund des Muttertags, weil nicht jede Frau eine Mutter sein kann oder will. Darauf einzugehen was überhaupt der Sinn dieses Tages ist, damit will ich gar nicht anfangen, denn heute bin ich einfach nur müde.
Werbung mit institutioneller Unterstützung von Accuray.
#feelitonthefirst! Vorsorge – es ist so ein Wort, das in aller Munde liegt. Gerade jetzt wird man doch aufgefordert weiter zu seinen Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und nicht aus Angst vor Corona zu Hause zu bleiben.
Kennt ihr die Seite wertvolle Momente – trotz Krebs? Hier findet ihr wissenswerte Infos rund um anstehende Vorsorgeuntersuchungen sowie interessante Artikel zum Thema Leben mit Krebs für Betroffene und deren Angehörige.
Was bedeutet Vorsorge denn eigentlich? Vorsorge, Prävention oder Prophylaxe stehen zusammen für Maßnahmen, die dem Erhalt der Gesundheit dienen. Und genau hier stößt mir der Begriff im Zusammenhang mit Krebs immer wieder auf.
Wieso das für mich einen bitteren Beigeschmack hat? Was kann ich denn nun genau tun, um dem Krebs vorzubeugen? Klar! Ernährung, Sport, Lebensstil… das wissen wir alle, aber es ist ja kein Garant dafür, nicht an Krebs zu erkranken. Die Vegetarierin, die mit 30 Darmkrebs bekommt; der Nichtraucher, der mit 40 an Lungenkrebs stirbt. Ich will hier sicher keine Panik machen, aber ich möchte vor einem unberechtigten Immunitätsgefühl warnen.
Gut, es kommt ein wenig auf die Krebsart an und ob man gutartige Vorstufen erkennen kann…nehmen wir das Thema Darmkrebs. Da kann die Vorsorge helfen, den Krebs im Keim zu ersticken, denn Darmpolypen oder gutartige Wucherungen werden bei der Darmspiegelung gefunden und entfernt, bevor sie zu Krebszellen werden und sicherlich ist es ja zumindest bei Brustkrebs so, dass wenn man ihn früh erkennt, die Heilungschancen nun einmal höher sind. Und damit wären wir beim Thema Früherkennung und was das eigentliche Ziel einer Vorsorge ist.
Was bedeutet Brustkrebsvorsorge eigentlich? Frauen ab 30 Jahren steht einmal im Jahr eine körperliche Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs durch den Frauenarzt zu – das heißt, dass Frauen unter 30 schon mal in gar keinem Plan auftauchen (zumindest, was Brustkrebs betrifft). Ab 50 Jahren darf man dann alle zwei Jahre zur Mammografie.
Ihr merkt schon, worauf ich hinaus möchte. Das Wort „Vorsorge“ könnte einen Menschen in falscher Sicherheit wiegen. Wie ein COVID-19-Test, ist die Vorsorge eine Momentaufnahme und kann mir mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bestätigen, dass gerade keine Krankheit vorliegt. Gleichzeitig ist es aber keine Garantie, dass sich das nicht in den nächsten Stunden, Tagen oder Wochen ändert.
Ganz oft werde ich gefragt, ob ich denn in den Jahren vor meiner Brustkrebsdiagnose bei der Vorsorge gewesen sei und ja, das war ich und auch sehr regelmäßig. Vielleicht ist es der Versuch, eine Erklärung zu finden, wieso ich erkrankt bin. Sowas wie “sie war ja auch nicht bei der Vorsorge, was ja zeigt, wie wichtig es ist regelmäßig zu gehen”. Ja, klar ist es wichtig, aber es schützt leider nicht davor Krebs zu bekommen.
Ich habe meinen Knoten ertastet, als ich unter der Dusche war. Ich würde gerne sagen, dass das im Rahmen meiner monatlichen Abtastroutine geschah. Aber nein! Denn ich muss leider zugeben, dass ich mir die Brüste nie abgetastet habe und dass es ein großer Zufall war. Drei Monate vorher hatte ich einen Termin bei meiner Frauenärztin und sie tastete meine Brüste ab (obwohl ich noch nicht ganz abgestillt hatte) und da war nichts…ich hatte das Gefühl, dass dieser Knoten von heute auf morgen plötzlich da war und so fragte ich meine Ärztin: „War ich so unaufmerksam mit meinem Körper oder kann der Tumor so blitzartig gewachsen sein?“ Sie bestätigte mir, dass es sich um einen sehr aggressiven und sehr schnell wachsenden Tumor handele…das machte mir Angst.
Und daher appelliere ich immer wieder nicht nur zur Früherkennung zu gehen, sondern selbst aktiv zu werden. Auf seinen Körper und sein Bauchgefühl zu hören ist gut, sich die Brüste und andere Körperbereiche abzutasten und das mindestens einmal im Monat, komplementiert es, denn so fallen einem selbst die kleinsten Veränderungen auf. Ich taste mir seit meiner Diagnose – und nochmal das habe ich vorher nie gemacht – die Brüste vom Schlüsselbein bis zu den Achseln ab. Was ich suche? Veränderungen und im schlimmsten Fall finde ich wieder einen kleinen Knubbel, der wie eine Kastanie unter der Haut sitzt oder einen Kieselstein, denn so fühlte sich der zweite, kleine Tumor an, der oberhalb der Brustwarze saß.
Ob nun Vorsorge oder Früherkennung – bitte geht auch in Zeiten von COVID-19 regelmäßig hin, aber gebt die Verantwortung nicht komplett in andere Hände, sondern nehmt sie selber in die Hand – wortwörtlich und monatlich.
Was hat das denn mit dem Bauchgefühl zu tun? Und was macht man nun, wenn man etwas findet oder unsicher ist? Auch dann geht bitte sofort zum Arzt und bitte bleibt beharrlich. So ein Bauchgefühl ist ein ziemlich zuverlässiger Indikator und wenn Dein Arzt kurz tastet und sowas sagt wie „Sie sind zu jung für Brustkrebs!“ oder „Das ist nur eine Zyste, kommen Sie in sechs Monaten wieder!“, dann besteht darauf, richtig untersucht zu werden. Wäre ich mit meinem schnell wachsenden Tumor sechs Monate später wieder gekommen, hätte ich einen ganz wichtigen Faktor verloren – Zeit. Leider gibt es neben vielen Heilungsgeschichten auch sehr viele Krebsverläufe, die mit einer Fehldiagnose starten und deshalb appelliere ich immer und immer wieder an Euch, Eure Hände zum Abtasten zu benutzen und auf Euer Bauchgefühl zu hören. Oft war es nur ein Bauchgefühl, das die junge Patientin bewegt hat, sich noch einen Termin zu holen, zu fragen, was den Arzt so sicher macht, dass es nur eine Zyste ist oder einen anderen Arzt zu konsultieren.
Habt Ihr Fragen zum Thema Vorsorge und Früherkennung oder andere Themen rund um das Thema Brustkrebs, so gibt es natürlich auch viele Informationen im Internet. Auf Wertvolle Momente findet ihr viele Informationen für Krebspatienten und Angehörige und die Facebook Community ist eine tolle Möglichkeit zum Austausch.
Danke an Accuray für die freundliche Unterstützung.
Am heutigen #podcastdienstag wird es stressig. Kennen wir alle – muss ich nicht viel sagen 🥴
Wie gehen wir damit um, was macht es mit uns und was macht es mit dem kranken Körper und Geist? gibt es sowas wie Krebsstress? Also wenn ich an den Papierkram, die Telefonate und so denke, auf jeden Fall!! Oder ist es etwas, das nur mich gestresst hat? Der dicke Briefumschlag der Rentenversicherung mit dem 3.000 Seiten langen Fragebogen zur Kontenprüfung…. krieg ich gleich wieder Schnappatmung 😉
Also, wie ist das bei Euch mit dem Stress?
Passend zum Thema, bedanken wir uns bei calm für die freundliche Unterstützung!
Auf zu neuen Ufern! Nach 13 Jahren verlasse ich meinen Arbeitgeber…
Es war mein erster Job in Deutschland – am Anfang ein richtiger Kulturschock! Es war ein Abenteuer der anderen Art auf das mein Chef und ich uns damals eingelassen haben – war ich doch sowas wie ein Paradiesvogel im Controlling, der zwischendurch einfach mal einen Monat frei nahm um meinen ehemaligen Kollegen auf einer Megayacht zu helfen oder nebenher an einer Hochschule unterrichtete…. mein Chef war immer flexibel und so wechselte ich die Stellen innerhalb des Unternehmens und wir wuchsen zusammen.
Wir haben viel zusammen erlebt, zwei Kinder bekommen, geschwitzt, gelacht, Kunden gewonnen und verloren und gefeiert, viele Krisen gemeistert, Karnevalskostüme gebastelt, Verträge verhandelt, an lustigen multinationalen Auktionen teilgenommen, kalkuliert, spekuliert und riskiert, die Krebstherapie überstanden, die Übernahme zusammen durchlebt, getüftelt, kreativ und innovativ gewesen und nun die Pandemie. Ich bin dankbar für diese Zeit und schlage ein neues Kapitel auf.
Danke an alle Kollegen von Hogg Robinson bzw. American Express GBT – man geht ja nie so richtig 😉
Am heutigen #podcastdienstag sprechen wir über Schlaf – passend zum Thema danken wir der CALM App für die freundliche Unterstützung – sie bieten auch Schlafgeschichten an, also dachten wir, dass das ganz gut paßt.
Schlaf oder besser gesagt der Mangel oder die mindere Qualität sind treue Begleiter viele Krebspatienten – also bei uns war das zumindest so. Und bei Euch?
Macht es Euch gemütlich und hört rein – überall wo es Podcasts gibt!
Immer wieder sprechen wir von Verzicht, Dingen, die wir vermissen, keinen Urlaub machen zu können, keine Freunde treffen, nicht ausgehen, im Bundesland zu bleiben….ist halt so!
Umso mehr schätze ich die plötzliche Möglichkeiten, die meine Heimat Sauerland und das Wetter mir und den Kindern plötzlich bieten! Wir haben Skiurlaub gemacht – zu Hause – regelkonform – und Anfang März noch undenkbar …. danke danke danke! Ich bin erledigt, aber so glücklich und dankbar für dieses Wunder!
Jeder Mensch ist ja anders, aber ich bin halt so ein romantischer Schnee, Berge und Ski Mensch. Hätte ich jemals geheiratet oder sollte ich irgendwann mal, würde ich die Flitterwochen auf einer Skihütte verbringen – für mich das Romantischste und Wundervollste was es gibt (vielleicht hab ich durch meine Seefahrkarriere auch einfach zu viel Malediven und Karibik gesehen – liebe ich auch total und könnte nicht ohne das Wasser, aber die Romantik hab ich im Schnee)! Und deshalb ist es mir so wichtig diese Erlebnisse mit meinen Kindern zu teilen.
Irgendwie war bisher der Wurm drin: 2018 nach der Brust OP, bin ich mit offenen Wunden in den Skiurlaub, aber viel konnte ich nicht fahren und nur mein Sohn hat wirklich Schritte auf Skiern gemacht, 2019 musste ich zur Reha und unseren Skiurlaub absagen (meine Tochter hatte dazu noch ihren Oberschenkel gebrochen und durfte nicht fahren – ich hatte die Ski aber mit im Schwarzwald und habe zwei Abfahrten mit meinem Sohn gemacht …. bin halt ein Sturrkopf 😉), 2020 kam der Lockdown und wir konnten im März nicht in den Skiurlaub und 2021 machte Corona uns wieder einen Strich durch die Rechnung und ich hatte mich traurig damit abgefunden….. bis Anfang März!
Normalerweise steht man in den heimischen Skigebieten mindestens eine halbe Stunde an, wenn überhaupt Schnee liegt, und ich habe nie einen Mehrwert gesehen…. jedoch ohne Schlangen und bei idealen Schneeverhältnisse ist es ein Traum. Das gab es so noch nie!
Ich hoffe es werden im nächsten Jahr nicht wieder alle Tore geöffnet – definitiv eines meiner absoluten Highlights in der Krise! Danke – die Kinder und ich sind zwar nicht happy über die nächste Schulschliessung, aber so gehen wir mit Schwung rein.
Ein kleiner Repost passend zum #feelitonthefirst – vielleicht braucht Ihr ja einen kleinen Reminder 😉
Also, Brüste bitte abtasten – gerade bei jungen Frauen können Tumore innerhalb von Tagen wachsen und weil Zeit nun mal einer der Faktoren ist, die man kontrollieren kann, liegt es mir am Herzen und Euch wortwörtlich in den Händen!
Und wenn wir schon beim Thema Früherkennung sind – achtet doch bitte auch sonst auf Euch! Der #Darmkrebsmonat ist gerade vorbei, aber das Thema bleibt! Denn man ist nie zu jung für Krebs!
Genießt die Ostertage 🐰
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