Am morgigen #podcastdienstag, greifen wir bewusst ein Cliché auf…. Tja, was ist denn da nun dran? Ist das ein positiver Nebeneffekt einer Brustkrebserkranung?
Verrückte Zeiten erfordern verrückte Maßnahmen – mich gibt es in dieser Folge live aus dem Krankenhaus und deshalb auch ein wenig stiller, aber kein Grund für eine Podcast Pause und ich bin auch schon wieder wohlbehalten zu Hause.
#corona – und die Welt verändert sich! Es gibt kaum mehr ein anderes Thema…. Gemeinschaftlich wird eine neue Erfahrung gemacht. Zu Hause zu sein, nicht rauszugehen…. irgendwie kommt es mir so vor als hätte sich in meinem Leben gar nicht so viel geändert. Vielleicht, weil ich das schon kenne, weil ich schon einmal eine extreme Situation in meinem Leben erlebt habe, mit meiner Endlichkeit konfrontiert wurde und weiß, dass nichts selbstverständlich ist?
Im Kollektiv wird jetzt diese Erfahrung gemacht und irgendwie – bei all dem Elend – ist es ermutigend zu sehen wie alle ein bisschen näher zusammen rücken – also natürlich nur sinnbildlich 😉. Es geht um das wirtschaftliche Überleben vieler – gerade der kleinen – und es werden kreative Wege gefunden weiterzumachen und sie zu unterstützen. Man kommuniziert mit dem Schuhverkäufer, der Buchhandlung oder dem Imbiss per Mail oder Chat und holt die Bücher beim Bäcker, sie werden durch den Türspalt gereicht oder sogar geliefert.
Bevor Ihr was sagt – ich habe den Mundschutz nicht geklaut, sondern er wurde mir im Krankenhaus verpasst, denn dort habe ich zwei Nächte verbracht um meine Lunge untersuchen zu lassen…. das hätte man wohl auch bei einem Radiologen machen können, aber der wollte mich nicht untersuchen aus Angst vor Corona – egal, es ist halt alles anders gerade, aber ich ich gehe mit zwei Erkenntnissen nach Hause:
a) ich wurde negativ auf Corona getestet
b) ich bin schwer beeindruckt wie gut das Krankenhaus (in diesem Fall das der Augustinerinnen in Köln) vorbereitet ist auf was immer da auf uns zugerollt kommt, denn, es war dort sehr ruhig! Keine Überfüllung, keine Panik und ein extrem professionelles und freundliches Personal.
Danke an alle, die uns Sicherheit geben und sich für den Ernstfall so gut vorbereitet haben. Paßt auf Euch und aufeinander auf ❤️
Am morgigen #podcastdienstag geht es um das Leben BC (before cancer) – manchmal blickt man zurück und denkt, ob sich da schon was angedeutet hat – oder kam es wirklich so aus heiterem Himmel? Grübel, grübel und studier‘ …. heute wird mal wild spekuliert. Bringt das was? Nein, aber hört doch mal rein 😉
#achtsamkeit …. tja, in der Theorie, da sind wir uns alle einig – achten wollen wir auf uns, auf unsere Mitmenschen, auf die Zeit und die kleinen Dinge des Lebens und dann passiert er – der Alltag und schwups, sind wir wieder in einem Hamsterrädchen und alten Gewohnheiten.
Ich habe beruflich die Notbremse gezogen und am gleichen Tag ein Wander-Coaching-Yoga Wochenende gebucht, denn es wurde Zeit mal wieder etwas für mich zu tun.
„Unterwegs – Natur & Coaching“ bietet verschiedene Pakete an und letztes Wochenende ging es zur Frauenzeit in die Eifel! Es war ein bunt gemischter Kreis von 12 Frauen und es war bewegt und bewegend, tiefgründig und es hallt immer noch nach. Die Natur hat eine unheimliche Kraft und beim Wandern die Achtsamkeit zu schulen und tiefgründige Gespräche zu führen, war Balsam für Körper und Seele zugleich. Ich habe direkt wieder für November zugesagt und freue mich!
Es ging um Achtsamkeit, Meditation, Selbstliebe und -Fürsorge und um viel Gemeinschaft. Aus ganz Deutschland und sogar aus Belgien brachte jeder ein Thema mit und als wir abfuhren, waren es unsere Themen der Gemeinschaft.
Es hallt immer noch nach und so gehe ich nun gestärkt und entspannt – und leider immer noch erkältet – in die Corona Wirren und versuche mich öfter auf das Wesentliche zu besinnen.
Nach einer stürmischen Nacht und heftigsten Regenschauern scheint heute die Sonne. Es ist mir trotzdem so schwer ums Herz, denn heute ist Yvonnes Beerdigung.
Cancer Unites hat in der ersten Märzwoche zwei unserer Gründungsmitglieder verloren! Yvonne und Marvin und so vertrete ich diesen Kreis und gleichzeitig ein Herzensprojekt von Yvonne.
Ich kannte diese coole, eloquente und witzige Kreative erst durch unsere gemeinsame Erkrankung, aber kannte einige ihrer abenteuerlichen Geschichten und jetzt kenne ich noch mehr und weiß, dass I’m a Supergirl and Supergirls don‘t cry ihr Lied war, sie zu Castles immer tanzen musste und es zu Killing Me softly mit Kenzo und ihrer Freundin auf einem Laufsteg voller Blumen auch mal getan hat! Das passt und sie lächelt verschmitzt mit ihrer runden Brille von dem Foto, das in der rappelvollen Kappelle ausgestellt steht.
Im Wald hat Yvonne sich einen Baum ausgesucht – einen auf den die Sonne scheint – und es ist schrecklich. Und so folge ich meiner Intuition und gehe eine Runde im Wald spazieren, suche mir ein ruhiges Plätzchen, sauge die Natur auf und denke an Yvonne und ihre Familie, an Marvin und seine Familie, an Vriesl und ihre Familie und an all die anderen…. und jetzt fahre ich heim und höre ihre Lieder! #kackkrebs
Am morgigen #podcastdienstag greifen wir ganz tief in die Cliché Kiste und werden mit Vorurteilen um uns…. was ist Reha? Wieso haben wir uns freiwillig dafür entschieden und wieso ist unser ausgefeilte Plan auch dieses Kapitel zusammen zu meistern grandios gescheitert?
Hört rein, wenn es um Filzen, Nordic Walking und Stuhlgymnastik geht – nicht Euer Ding? Unseres eigentlich auch nicht 😉
#feelitonthefirst – schwups ist schon wieder der erste des Monats! Die Abstände der Vorsorgeuntersuchungen sind zu groß und was füllt die Lücken? Selbstabtasten! Wie das geht? Schaut bei #knowyourlemons – kennt Ihr die schon? Hier geht es zum Video!
#Karneval….. der Strassen und Kneipenkarneval in den einzelnen Stadtvierteln, das ist genau mein Ding.
Dieses Jahr war der #Krebs presenter denn je und auch nicht. Ich habe zweimal gefeiert, die Fatigue Fatigue sein lassen und mit einer Krebsfreundin an die gedacht, die nicht mehr da sind und wir haben uns gefreut, dass wir das zusammen tun konnten! Hier und jetzt, in einer Weise unbeschwert und leicht und doch immer wieder sentimental und traurig…. laut, lachend und nachdenklich.
Ich lebe intensiver, weiß was ich will und vor allem was ich nicht will. Ich mache mehr im Jetzt und erfülle mir Wünsche und ja, ich achte auf mich! Am nächsten Wochenende geht es zum Wandern, Coachen und Yoga in die Eifel ❤️
Morgen ist es endlich soweit – der #podcastdienstag wird wiederbelebt und Folge 27 wird ins Rennen geschmissen! Oh, wie haben wir es vermisst!! Ach, wie haben wir Euch vermisst!
Es geht um das Leben mit der #fatigue – der Erschöpfung, die viele nach während und nach der Erkrankung erleben und wie so ein müder Alltag so aussieht!
Neuerung in Staffel 2 – es gibt unseren Podcast #2frauen2brüste jetzt im zwei Wochen Takt, aber in gewohnter Manier. Auf in Runde zwei!! Danke für Eure Geduld!
Habe ich versagt? Was war und ist da los bei mir und mit mir?
Schon im Herbst merkte ich, dass mein Beruf und mein jetziges mit der Krebs Fatigue gebeuteltes Ich, leider nicht im gleichen Takt laufen oder dass ich nicht ‚Up to Speed‘ bin und habe es auch direkt meiner Firma kommuniziert damit wir eine Lösung finden. In der Zwischenzeit habe ich es wirklich versucht, alles eingestellt was mich vom Job ablenkt: Podcast, Blog, Sozialkontakte, etc. und versucht mich nur auf den Job und die Kinder zu konzentrieren, aber das war noch weniger eine Erfolgsgeschichte, denn ich wurde weder meinem Job gerecht, noch meinen Kindern und am allerwenigstens mit selbst.
Das Schleifenlassen des Reha Sports, der Psychoonkologin und aller anderen Termin hat nicht wirklich geholfen und so kam ich an einen Punkt, wo es nicht mehr ging. Und was kam dann?
Mein Arzt hat mich aus dem Verkehr gezogen und ich habe mich erinnert, dass ich mir geschworen hatte auf mich acht zu geben und das hatte ich nicht mehr! Ich habe nun noch mein Handover gemacht, ein wenig unterstützt und bin Zuhause. Ich gehe jetzt ein Jahr in Elternzeit und hoffe, dass ich so wenigstens den Kindern und mir gerecht werde und irgendwie das Geld zusammen kriege um zu leben, denn viel brauche ich nicht und möchte jetzt nur Jobs machen, die zu meinem jetzigen Ich passen und meine Herzensprojekte, wie den Podcast 2 Frauen, 2 Brüste wieder aufnehmen und endlich Staffel 2 starten und das schon nächste Woche und auch nur zweiwöchentlich. Babysteps und so…
Wieso ich mich nicht weiterhin krank melde? Es ist mir zu anstrengend! Ich bin ausgesteuert und das heißt, wenn es einen Zusammenhang zum Krebs gibt, dass ich kein Krankengwld bekomme sondern Arbeitslosengeld beantragen muss…. und ich habe keine Lust und Energie!Ich kann ja arbeiten! Nicht in meiner Position und nicht in diesem zeitlichen Umfang, aber ich kann und will ja etwas tun. In meiner Geschwindigkeit und dann, wenn ich die Energie dazu habe.
Und ja, ich werde mich beim vdk beraten lassen zwecks Erwerbsminderungsrente und so. Bald!
Meine Prioritäten haben sich geändert, Karriere steht momentan ganz hinten auf meiner Liste, denn ich definiere mich nicht mehr über meinen Job. Meine Kinder, Freundschaften und Selbstfürsorge sind wichtiger. Es sieht chaotisch bei uns aus und ich werde das ändern, aber nicht heute und nächste Woche wohl auch nicht. Kleine Ziele. Meine Zeit ist mir einfach zu kostbar und meine Gesundheit auch!
Es ist ok etwas nicht zu schaffen, es macht mich nicht weniger wertvoll und jetzt gerade, da folge ich meinem Herzen, achte auf mich und freue mich, dass ich lebe und diese Zeit erleben darf und sauge die Momente bewusster auf….denn ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist!
Unsere live Interviews vom MammaMia! Patientenkongress sind jetzt übrigens online und es paßt ganz gut zum Thema!