24. September 2019

Muddy Angel Run – Krebs kämpft dreckig – wir auch!

Im Namen von vielen Brustkrebserkrankten, gingen Linda, Manuela, Dafinka und ich am Sonntag an den Start und gemeinsam haben wir es geschafft – auch die schwierigen Hindernisse, denn wir waren ein Team – genau wie in der Krankheit.

€1 des Startgeldes geht an Brustkrebs Deutschland! Das scheint nicht viel, aber hier macht es die Masse! Danke!

Avène spendet übrigens für jedes 💪🏻 unter jedem Instagramm Post mit dem #weareprettystrong und der Verlinkungen von Avène 1€ an die DKMS LIFE! Also, 💪🏻 unter meinen Post oder selber einen Post erstellen und Deine Freunde motivieren 💪🏻 in die Kommentare zu packen!

23. September 2019

#schlüsselmomente am #podcastdienstag -jeder hat sie, diese Momente an die man sich ein Leben lang erinnert. Schreckliche und freudige Ereignisse, manche ganz persönlich, andere weltbewegend – aber egal was es ist, es bleibt, man erinnert sich an Geräusche, Gerüche und Gefühle…. gibt es diese Momente auch während einer Krebserkrankung? Ja, und es sind viele – kleine und große. Manche sind einfach nur eine wichtige Erinnerung, andere Wendepunkte in unserem Leben!

Hört rein, heute Nacht ab 0:30h überall wo es Podcasts gibt!

#podcast #lebennachkrebs #aufderreeperbahnnachtsumhalbeins

21. September 2019

Ich war letztes Wochenende in Noras gemütlicher Dachgeschoss Wohnung und lernte diese wahnsinnige Frau kennen. Selber bezeichnet sie sich vielleicht als wahnsinnig, aber ich benutze das Wort eher im Kontext von wahnsinnig intelligent, sympathisch und authentisch…. genau mein Ding!

Ich habe erfahren, dass sie neben ihrem Beruf und ihrer Berufung sehr viel noch ‚einfach so‘ macht – zum Beispiel den Podcast „Mensch, Frau Nora“ (in welchem Rahmen ich interviewt wurde), „die Anachronistin“ in dem sie die Geschichte ihres NS Wiederstandkämpfers Großvaters aufarbeitet und den Philosophie Podcast „Was denkst Du denn?“.

Frau Hespers – ich bin geflashed und freue mich das Interview zu hören, schaut mal bei ihr vorbei – ich bin jetzt Fan aller drei Formate und höre sie gerne auf dem Rad zur Arbeit, weil sie so unterschiedlich sind und doch Noras unverwechselbare Handschrift tragen. Danke für den netten Plausch, den Tee und das tolle Bananenbrot! Auf Noras Blog „Mensch, Frau Nora!“ könnt Ihr das Interview auch nachlesen.

20. September 2019

#Angst ist ein ständiger Begleiter – bei manchen Krebskranken mehr, bei anderen weniger. Ich würde generell sagen, dass ich mich gut damit arrangiert habe und auch wenn die Unbeschwertheit der Vergangenheit angehört, so kann ich das Leben genießen und der Krebs ist meistens im Hintergrund oder zumindest die Angst vor einem Rückfall.

Mein Glas ist meistens halb voll und ich arrangiere mich mit Gegebenheiten so, dass ich das beste daraus mache. Nun, heute ist also mein MRT Termin. Meine Rückenschmerzen nach einem Sturz am 1. Juni werden nicht besser und der Orthopäde will auf Nummer sicher gehen – besonders weil ich Brustkrebspatientin bin. Ich warte also auf diesen Termin, der der Sache auf den Grund gehen und Knochenmetastasen ausschließen soll.

Was auf neudeutsch die „Scanxiety“ – die Angst und Anspannung vor CTs oder MRTs – scheint bei mir kein Thema zu sein. Die Tage davor geht es mir immer mal durch den Kopf, aber ich bin entspannt, genieße jeden Moment in Berlin und werde erst nervös als ich heute Mittag ziemlich übereilt und viel zu spät das Büro verlasse.

Ich sitze im Wartezimmer und während ich mich kurz darauf umziehen soll, bekomme ich die ersten Flashbacks, denn das erste und letzte Mal war ich direkt nach meiner Diagnose in einem MRT. Ich bin nervös als die MRTA den Zugang für das Kontrastmittel legt, lege mich auf die Liege, die mich in die Röhre befördert und werde mit Kopfhörern und Notrufknopf gerüstet hineingeschoben.

Als der dröhnende Lärm losgeht, kullert mir die erste Träne über die Wange. Ich meditiere, mein Atem wird ruhig, das Kontrastmittel läuft langsam in meinen Körper und nach einer halben Stunde ist alles vorbei. Die MRTA zieht mich langsam heraus, sagt ich solle draußen auf die CD warten und ich frage nach den Ergebnissen. „Die Ärztin schickt die Ergebnisse an den behandelnden Arzt, aber sie hat zwischendurch reingeschaut und sie sollen sich keine Sorgen machen!“ Ich sitze draußen und warte und plötzlich laufen mir Tränen die Wangen. Ich interpretiere die MRTA so, dass es keine Metastasen gibt und ich merke, dass sich doch viel Anspannung angestaut hatte…. mit der CD in der Hand stammele ich ein Danke und verlasse die Praxis. Doch dann mache auf dem Absatz Kehrt – nein, jetzt muss ich es ganz klar wissen, denn es ist Freitag!

Ja, es gibt kleine Blutschwämmchen in den Knochen, aber es sind keine Metastasen zu sehen und keine Brüche!

Ich kann trotzdem nicht aufhören zu heulen, bin ich doch so erleichtert und radel weinend in den Kindergarten. Viel zu spät, aber ich schaffe es gerade noch, drücke Mia ganz fest und hoffe, dass mich heute niemand mehr auf irgendetwas etwas anspricht, denn langsam macht sich Erschöpfung breit.

#MRT #brustkrebs #keinenetastasen

19. September 2019

#dreamball2019 – der Name sagt alles!!

Was für ein Traum! Die Zeit verflog wie im Flug und ich teilte dieses Erlebnis mit meinen Busenfreundinnen und so vielen anderen Menschen, die mir virtuell oder im echten Leben ans Herz gewachsen sind, aber auch vielen neuen Gesichtern und Menschen ❤️

Danke Avène, dass Ihr Weiterlesen 19. September 2019

17. September 2019

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin 🎉

Das Thema zur heutigen 2 Frauen, 2 Brüste Podcast Folge – Schönheit – haben wir bewusst gewählt, denn morgen findet der Dreamball der DKMS LIFE statt.

Die DKMS LIFE finanziert ihre Kosmetikseminare für Krebspatienten (wir erzählen im Podcast darüber) über Spenden und diese werden an diesem Abend gesammelt! Es gibt ein wunderschönes Fest, mit gutem Essen, einen tollen Rahmenprogramm, Tombola und vielen Prominenten Gästen.

Der Dreamball ist aber so viel mehr, denn für uns Krebspatienten wird es fast wie ein Klassentreffen und auch wenn der Krebs uns zusammengebracht hat, gerade jetzt wieder besonders schmerzt, so freuen wir uns an diesem Abend gemeinsam das Leben zu feiern.

Ich werde Euch mitnehmen – sowohl auf meinem Instagram Kanal, aber auch auf dem Instagram Kanal der DKMS LIFE.

Schaut doch mal rein!

16. September 2019

Heute Abend fliege ich nach Berlin und treffe meine PodcastPartnerinPaula sodass wir morgen gemeinsam den #podcastdienstag begehen können! Juhu!!

Da wir am Mittwoch im Busenfreundinnen Quartett auf Einladung von Avène den DKMS LIFE Dreamball besuchen werden, gibt es passend dazu das Thema Schönheit!

Was bedeuten die kostenlosen Kosmetikseminare der DKMS LIFE für Krebspatienten? Was machen die da? Und was machten sie mit uns – äußerlich und innerlich? Ist es oberflächlich über Lippenstiftnuancen zu reden, wenn man gerade mit einer lebensbedrohenden Krankheit kämpft oder ist es genau das, was man braucht? Darf ich auf mein Äußeres achten, mich vielleicht sogar schön fühlen oder muss sich alles plötzlich hinten anstellen, weil ich ja Krebs habe?!? Kann ich mich denn überhaupt schön fühlen oder erschrecke ich mich, wenn ich in den Spiegel sehe und mein fahles und haarloses Gesicht sehe?

Hört selber rein und schaut mal bei der DKMS LIFE vorbei! Wir werden Euch auf jeden Fall mit zum Dreamball nehmen – der größten Charity Veranstaltung der DKMS LIFE – einem rauschenden Fest mit tollem Essen, einem super Rahmenprogramm, das traditionell von Barbara Schöneberger moderiert wird, unterstützt durch die berühmten Schirmherren und Patientenbotschafter wie Sylvie Meis, Guido Maria Kretschmar, Lena Gercke, Riccardo Simonetti, u.v.a. und natürlich durch uns vier Busenfreundinnen 😉

Auf dass der Rubel für die gute Sache rollt, denn die Hauptsponsoren der DKMS LIFE, wie L’Oréal, Pierre Fabres Avène und Gillette Venus, werden wieder die Erlöse ihrer Spendenaktionen in Form von überdimensionalen Cheques überreichen, aber auch am Abend selber werden kräftig Lose verkauft und Spenden für den guten Zweck generiert!

#schönheit #weareprettystrong #strongerthanbefore #krebs #schönmitohnehaare #weristderaltemannimspiegel

14. September 2019

Heute vor zwei Jahren war mein 1. offizieller Arbeitstag nach der 2. Babypause, aber anstatt mit den Kollegen meinen Wiedereinstieg zu feiern, mein Laptop und Blackberry in Empfang zu nehmen, bekam ich meine erste Chemo und einen Pass, den ich jedes Mal brav vorlegte. Insgesamt 24 Zyklen lang.

Nun arbeite ich wieder, aber den Pass, den habe ich immer noch, denn ich werde bis 2022 eine antiresorptive Therapie mit dem Antikörper Denosumab machen.

Und? Wie fühlt es sich an wieder zu arbeiten? Alles paletti?!? Nach der ersten Babypause, war nach fünf Tagen alles wie vorher. Ich hatte mich – wie auch dieses Mal – auf dem Laufenden gehalten und alles war vertraut.

Wahrscheinlich wurde von mir erwartet, dass es wieder so reibungslos laufen würde, aber das tut es leider nicht! Statt einem Jahr, war ich dieses Mal drei Jahre weg und die Krebstherapien haben deutliche Spuren hinterlassen. Der Spagat zwischen Arbeit, Kindern und Haushalt zwingt mich in die Knie… und das tut weh!

Möchte ich doch so gerne, dass alles wie vorher ist, aber das ist es nicht. Ich bin erschöpft, leide unter Krebsfatigue – dieser bleiernen Erschöpfung – und ab mittags ist es mit der Konzentration vorbei. Was ich früher leicht aus dem Ärmel geschüttelt habe, ist plötzlich ein Kraftakt für mich und brauche sehr viel Geduld mit mir und mein Umfeld auch!

Gleichzeitig habe ich das Gefühl nicht genug auf mich zu achten, müsste zur Lymphdrainage, mal wieder zum Sport und einen Gang runter schalten, aber ich hoffe es wird sich einpendeln. So gut ich es kann, achte ich auf mich, versuche täglich zu meditieren, wenn ich schon keine Mittagspause habe, dann wenigstens gesundes Meal Prep zu machen und ich gehe mit den Kindern ins Bett. Vielleicht schaffe ich ja wieder jeden Morgen ein bisschen Yoga zu machen, denn mein Rücken schmerzt! Am 20. habe ich ein MRT, aber nur um sicher zu gehen, dass da nix ist, denn ich hatte einen kleinen Sturz am 1.6. und es zieht immer noch bis zum Brustwirbel hoch. Ja, klar habe ich ein wenig Kopfkino, aber es geht noch. Und ja, auch das ist Tag meines Alltags, denn ein Schmerz, ein Stechen, wird niemals wieder nur ein irgendein Schmerz oder ein Stechen sein, sondern zumindest kurz die Frage wecken, ob der Krebs wieder da ist.

Heute ist internationaler #talkaboutcancer Day! Egal wie Du über Krebs sprichst – Hauptsache Du tust es.

Danke Kurvenkratzer Influcancer, dass Ihr darauf aufmerksam macht! Und genau das ist auch das Ziel unseres Podcast 2 Frauen, 2 Brüste – denn nur wenn über Krebs gesprochen wird, wird das Tabu gebrochen ❤️

#krebsblogger #brustkrebs #dubistnichtallein #gemeinsamstärker #cancersurvivor #lebennachkrebs

11. September 2019

Es bleibt immer ein Datum, das man nicht vergisst… jeder weiß, wo er am 11. September war als das World Trade Center einstürzte, jeder fühlt mit der Erinnerung auch diese Hilflosigkeit und das Entsetzen und die Trauer….

Genau solche Tage, die man nie vergisst, sind auch die Tage der Diagnose – für jeden von uns Betroffenen ein individueller Albtraum und genau das verbindet uns! Wie sagt Geraldine so schön: „Ich kenne die Monster unter Deinem Bett!“ Und das verbindet ❤️

Stellvertretend für uns alle, erzählen Paula und ich unsere Geschichten und zeigen Einblicke in unser Leben mit und nach Krebs, wollen das Tabu um den Krebs brechen und erreichen, dass die Menschen achtsamer mit sich sind, sich in Selbstfürsorge üben und auch in Selbstverantwortung. Ein zentrales Thema ist das Abtasten der Brüste, aber auch seinem Bauchgefühl zu vertrauen und sich beim Arzt nicht abwimmeln zu lassen.

Dancer Against Cancer (DAC) ist ein Key Player in der Krebshilfe und verleiht den MyAid Award für soziales Engagement. Paula und ich werden am 24. November zu einem Charity Ball zugunsten der Krebshilfe Niederösterreich ins Casino Baden bei Wien reisen und dort diesen Award entgegennehmen, für unsere Geschichten, aber eben auch als Vertreter für die Geschichten aller anderen Betroffenen!

Danke dafür Dancer for Cancer und für Eure großartige Arbeit!

9. September 2019

…..und morgen ist schon wieder #podcastdienstag!

Dieses Thema ist definitiv mein wundester Punkt, meine Achillesferse, denn hier tut es richtig weg.

Als Mutter möchte man seine Kinder beschützen, will stets das beste für sie und dann kommt der Krebs und rüttelt den Alltag durcheinander. Die Kindheit meiner Kinder soll unbeschwert sein, aber nichts an Krebs ist unbeschwert und so zerreißt es einen, das schlechte Gewissen. Ja, das meiste spielt sich wahrscheinlich in meinem Kopf ab, denn das Ausmaß von dem was sie mitgenommen haben aus der Zeit, das wird sich wahrscheinlich noch zeigen.

Ich war stets offen mit meinen Kindern – das Buch der deutschen Krebshilfe „Warum trägt Mama eine Mütze im Sommer“ haben wir hoch und runter gelesen. Meine Freundin Eva hatte es mir kurz nach meiner Diagnose geschenkt, denn Ihre Kinder waren ähnlich klein als sie krank wurde.

Ich habe meinen Kindern bis jetzt nicht gesagt, dass man an Krebs auch sterben kann. Gestern im Zug, schauten wir uns die App „der Zauberbaum“ an und das Thema Tod wurde erwähnt und dass viele Menschen den Krebs überleben. Mir schnürte es erstmal die Kehle zu und da sagte Leo: „so wie Du, Mama, Du hast den Krebs doch auch überlebt!“ Und er strahlte mich an.

Diese App wurde übrigens extra für Kinder an Brustkrebs erkrankter Frauen entwickelt.